Behauptet wird:

Die Energiewende geht zu schnell. Das treibt die Strompreise nach oben und belastet damit Industrie und Privathaushalte unnötig. Die Ausbauziele müssen nach unten korrigiert werden.

Richtig ist:

Dank der bisherigen Investitionen sind die Preise für Erneuerbare Energien in Deutschland bereits auf dem Niveau der fossilen, die seit Jahrzehnten steuerlich subventioniert werden. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien jetzt zu bremsen wäre kurzsichtig, da diese inzwischen zu deutlich geringeren Kosten errichtet werden und weder Industriebetriebe noch Privathaushalte übermäßig finanziell belasten. Weil zudem immer mehr Altanlagen aus der Förderung fallen, ist in den kommenden Jahren nicht mit einem Anstieg der EEG-Umlage zu rechnen.

Insbesondere der Ausbau der Windenergie an Land wird bereits heute kostengünstig realisiert. Mit dem EEG 2014 bekommen die Betreiber von neuen Onshore-Windenergieanlagen nur noch 8,9 Cent (Anfangsvergütung) bzw. 4,95 Cent (Grund- bzw. Endvergütung) pro Kilowattstunde.7 Damit produzieren sie schon heute günstigeren Strom als fossile Kraftwerksneubauten. Zudem fallen keine externen Kosten für Klimaschäden und Endlagerung an.8

Unabhängig von der Energiewende müssen in den kommenden Jahrzehnten rund 40 Prozent der Kapazitäten zur Stromerzeugung ersetzt werden. Neben den Atommeilern werden auch viele veraltete Kohlekraftwerke ausrangiert. Würde diese Lücke mit neuen fossilen Kraftwerken statt mit Erneuerbaren Energien geschlossen, gäbe es für 40 bis 60 Jahre weder Bedarf noch Mittel für den Ausbau regenerativer Erzeugungskapazitäten.9 „Zu schnell“ ist die Energiewende also nur für Konzerne, die mit Kohle und Atom noch länger Geld verdienen wollen.

Erneuerbare Energien sind Zukunftstechnologien, bei denen Deutschland bisher einen Vorsprung hat. Wird der Ausbau gebremst, fällt die deutsche Wirtschaft zurück.

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