Behauptet wird:

Windenergieanlagen werden den Bürgern ungefragt vor die Nase gesetzt, ohne dass sie oder die angrenzenden Kommunen hinreichend an der Planung und den Gewinnen beteiligt wären.

Richtig ist:

Windenergieprojekte bieten große Beteiligungsmöglichkeiten, die vielfältig genutzt werden.2 Zugleich sind sie Garanten für Wertschöpfung vor Ort.

Laut Berechnungen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW econ) erzeugt die Windindustrie an Land jährlich einen Bruttowertschöpfungseffekt von 14,5 Milliarden Euro.3 Davon profitieren vor allem auch Kommunen und Anwohner in ländlichen Regionen durch steigende Gewerbesteuereinnahmen und positive Beschäftigungseffekte.
Mehr als 138.000 Menschen arbeiten mittlerweile in der Branche. Das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat für 2012 ermittelt, dass sich die Steuern an die Kommunen durch die Windenergienutzung auf 468 Millionen Euro (zum Vergleich 2010: 227 Millionen Euro) beliefen.4

Ein Großteil der Erneuerbaren Energien sind zudem mit Hilfe der Bürger errichtet und finanziert worden. Diese sind an fast jedem zweiten Windenergieprojekt in Deutschland beteiligt.5 Neben der regionalen Wertschöpfung schafft vor allem die aktive Teilhabe Akzeptanz und Unterstützung für die Windkraft. Durch sie bestehen für die Bürger vor Ort Mitsprachemöglichkeiten bei der Planung und Betriebsführung, zum Beispiel als Mitglied einer Energiegenossenschaft. Für Anwohner ergibt sich dadurch eine ganz neue Perspektive. Sie konsumieren nicht nur sauberen Strom, sie produzieren ihn auch. Andere Modelle gewähren zum Beispiel einen Bonus, der die Stromkosten der Anwohner von Windparks senkt. So profitieren die Bürger vor Ort auch ohne eine aktive Teilhabe von dem Projekt.

Der BWE setzt sich dafür ein, dass auch in einem politisch beschlossenen Ausschreibungssystem für die Windenergie an Land alle bisherigen Akteure weiterhin an Projekten teilhaben können. Ferner unterstreicht der Verband die Chancen von informellen Beteiligungsverfahren, also der frühestmöglichen und umfassenden Einbindung von Anwohnern in Planungsprozesse. Auf diese Weise kann auf regionale Besonderheiten und berechtigte Anliegen der Bevölkerung reagiert und somit die Akzeptanz gestärkt werden.6

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