Unterkategorien
Basaltwerk Beschreibung Entstehung
Basalt ist ein vulkanisches Gestein und besteht somit aus Lava, die entweder an der Erdoberfläche oder noch im Vulkanschlot erkaltet ist. Im letzteren Fall kann es zur typischen Säulen-Bildung kommen. Sie geht auf die Volumenabnahme beim Erkalten zurück. Der Prozess beginnt am Außenrand, von dem her der Basalt abgekühlt wird. Die durch die Schrumpfung entstehenden Spannungen führen zum Bruch entlang von Klüften, die ein vier- bis sechseckig verknüpftes Netz bilden. Bei fortschreitender Abkühlung pflanzen sich diese Klüfte ins Innere des Gesteinskörpers fort und bilden so die typischen vier- bis sechseckigen Säulen.
Basaltwerk Beschreibung Merkmale
Je nach chemischer Zusammensetzung der Basaltschmelze und Geschwindigkeit der Abkühlung kann Basaltgestein vielfältige Färbungen und Strukturen annehmen. Basalt ist meist dunkel bis schwarz (an frischen Bruchstellen), kann aber auch grau, grünlich oder bräunlich und mit Einsprenglingen versetzt sein. Basalt ist in der Regel feinkörnig bis glasig, kann aber bei langsamerer Abkühlung auch eine größere Körnung entwickeln. Die bei Brüchen entstandenen Hohlräume können durch Calcit, Achat, Schichtsilikaten (z.B. Glimmer) und Quarzgängen ausgefüllt sein.
Basaltwerk Beschreibung Abbau
Der Basaltabbau hat Tradition. Seit 1907 trägt das „schwarze Gold" aus der Beilsteiner Ley zuverlässig seinen Anteil zur regionalen Wirtschaft bei. Durch die Fortsetzung der 100 jährigen Tradition des Basaltabbaus auf der Erweiterungsfläche Reitelsberg werden den Kommunen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nachhaltige Einnahmen gesichert.
Die Aspekte des Umwelt- und Landschaftsschutzes stehen bei all unserem Handeln an erster Stelle. Der laufende Betrieb ist in Sachen Lärm- und Imissionsschutz vorbildlich. Auch in Zukunft wird die modernste Technik eingesetzt, um einen ökonomischen und ökologischen Betrieb zu gewährleisten: Alle umweltschutzbedingten Aktivitäten und Auflagen machen rund 25% der gesamten Investitionskosten aus!
Diabaswerk Beschreibung Entstehung
Der Diabas ist ein vulkanisches Gestein und besteht somit aus erkalteter Lava. Diabas ist allerdings nur eine im deutschsprachigen Raum übliche Bezeichnung für einen im geologischen Sinne "alten" Basalt. Diabasgesteine entsprechen also in ihrer chemischen Zusammensetzung dem Basalt, sind aber vor etwa 300 Mio. Jahren oder früher entstanden (im Erdzeitalter Karbon bzw. Devon), während Basalte im Tertiär, also vor max. 65 Mio. Jahren entstanden sind. Dazwischen entstandene Basalte werden Melaphyr genannt, die mit dem Diabas zusammengefasst auch als Paläobasalte bezeichnet werden (paläo=alt).
Diabaswerk Beschreibung Merkmale
Wie Basalte haben Diabase in der Regel eine feine bis mittlere Körnung (Korngröße bis 0,2 mm) und sind in der Regel grau bis schwarz, können z.T. auch rötliche oder braune Färbungen aufweisen. Charakteristisch beim Diabas ist allerdings eine leichte, durch das hohe Alter bedingte Grünfärbung, die auf die Bildung von Chlorit, Augit und Calcium-Feldspat zurückzuführen ist. Diabase werden daher oft auch als Grünstein bezeichnet. Außerdem können Einsprenglinge aus Feldspat und Olivin sowie mit Calcit aufgefüllte Adern vorhanden sein.
Diabaswerk Beschreibung Abbau
Der Diabasabbau in Oberscheld trägt seit Jahrzehnten zuverlässig seinen Anteil zur regionalen Wirtschaft bei. Durch die Erweiterung auf Flächen der Stadt Herborn werden den Kommunen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nachhaltige Einnahmen gesichert.
Die Aspekte des Umwelt- und Landschaftsschutzes stehen bei all unserem Handeln an erster Stelle. Der laufende Betrieb ist in Sachen Lärm- und Imissionsschutz vorbildlich. Auch in Zukunft wird die modernste Technik eingesetzt, um einen ökonomischen und ökologischen Betrieb zu gewährleisten: Alle umweltschutzbedingten Aktivitäten und Auflagen machen rund 25% der gesamten Investitionskosten aus!